Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
Ende Dezember 2015
Böschmatt, Signau, Schweiz
Sonne, warm und nebelfrei
tagsüber 12 °, nachts 5 °










Hallo

Im Februar 2015 haben wir das 14-jährige Blauwasserprojekt definitiv beendet und
unsere MOMO den neuen Eignern übergeben.

Die anschliessende Heimreise haben wir in Thailand unterbrochen, dort meinen
Cousin René besucht und das interessante Land für vier Wochen bereist.

Das Einleben in der Schweiz gestaltete sich für Yvonne problemlos, was ich von mir
leider nicht gerade behaupten kann. Sie genoss sofort den Garten, die Haustiere und
natürlich den festen Boden unter den Füssen ... ohne Schwell und Ankerwache.

Im Sommer konnte sich Yvonne auch noch einen lang gehegten Wunsch erfüllen.
Sie war einen Monat auf der Alp von Rosmarie und Fritz und half dort, wo Not an
der Frau war.

Der Cämperkauf kam früher als erwartet und so konnten wir ihn im Herbst schon auf
verschiedenen Kurztrips im nahen Ausland geniessen.

Genossen haben wir auch einen Besuch bei unseren Segelfreunden von der deutschen
Momo, welche sich auf Teneriffa niedergelassen haben.

Die ersten Segler aus Kanada und Australien haben uns bereits in der Schweiz besucht
und wir hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Herzliche Grüsse aus dem Emmental und ... wie immer ...

e guete Rutsch ids Nöie Jahr

Bruno und Yvonne
ex.  SY  MOMO / Switzerland












































Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
Mitte Januar 2015
Norsand Boatyard, Whangarei, Neuseeland
Sonne, manchmal leichte Bewölkung
tagsüber 29 °, nachts 18 °


 







MOMO auf dem Trockenen in Whangarei, Neuseeland Dies ist eine staubige
Angelegenheit.

Wir sind nun wieder zurück im Kiwiland … und natürlich auf der
SY MOMO
.  Sie hat unsere Abwesenheit gut überstanden und wartet
bereits ungeduldig auf den versprochenen Arbeitseinsatz, um sie für
die bevorstehende Übergabe vorzubereiten.


Sabina und Ruedi, die neuen Eigner, werden von ihr schon gespannt
erwartet.
Sie freut sich ungemein, nach einem langweiligen Jahr an Land endlich
wieder auf grosse Blauwasserfahrt zu gehen.


Bis es aber soweit ist, ist unser voller Einsatz gefordert. MOMO wird
noch einige Streicheleinheiten, wie einen neuen Antirutschbelag auf dem Deck und verschiedene weitere
Unterhaltsarbeiten, bekommen.




Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
Ende Dezember 2014
Schweiz / Signau / Böschmatt
Sonne, Regen, Schnee = Schweizerwetter
manchmal tagsüber 18 °, nachts manchmal -10 °


 

 




Hallo,

wie bereits vor einem Jahr angekündigt, haben wir nun inzwischen unsere
SY  MOMO verkauft.

Somit geht für uns jetzt ein wirklich spannender und echt einmaliger
Lebensabschnitt zu Ende … aber es eröffnet sich uns natürlich auch wieder
eine Gelegenheit, um etwas Neues zu starten.

Unsere neue Herausforderung wird sich dann auf dem Landwege und mit einem
MOMObil abspielen … Ideen und Reiserouten sind bereits in unserem Hinterkopf.

Das sind die aktuellsten und persönlichsten News der SY MOMO-crew.
Anbei senden wir einige Bilder des vergangenen Jahres, wie immer, eingepackt in
unserer Neujahrskarte 2015 und wünschen (auch wie immer)

e guete Rutsch ids Nöie Jahr

Yvonne und Bruno… die Zeitmillionäre von der SY MOMO / Switzerland

































Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
Ende März 2014
irgendwo im Süden von Australien
Sonne und leichte Bewölkung
tagsüber 33 °, nachts 15 °









Sydney ... eine wunderbare Stadt ... sogar bei Regenwetter

Sydney empfängt uns
mit ungemütlichem Wetter.
Trotz Regen ein
Bummel zur Harbour
Bridge
Das Opera House mit der Harbour Bridge.

Das geniale Kunstwerk
des Dänen Jorn Utzon.
Egal von welcher Seite das Gebäude betrachtet wird ...
... es ist wirklich eine
einmalige Konstruktion.
Das Dach ist mit über
25'000 Kacheln gedeckt.
Sogar die öffentliche
Toilette ist besonders.
Blick vom Opera House
auf die Skyline.

Der historische
Governement Palast.

Gemütliches Bummeln
in Darling Harbour.

Am Fusse des 325 Meter hohen Sydney Tower. Shopping im alten
Queen Victoria Building.
Der nostalgische Uhr-
turm im Queen Victoria
Building.
Warum nur muss ich hier
an unsere CH-Politiker
denken?
































Canberra ... seit 1908 die künstliche Hauptstadt von Down Under

Das neue Parliament
House ist grosszügig ...
... ebenso der 81 m
hohe Flaggenmast.
Die beiden Wappen-
tiere, Känguruh + Emu

Foyer, 58 Säulen, als
Eukalyptuswald.
Die Great Hall für die
grossen Staatsbankette.
Der Senatssaal ... leider
aber ohne Session.
Wenigstens jemand ist am Arbeiten . Fernblick auf das alte Gouvernementshaus. Das unscheinbare
Old Parliament House

Bis 1988 war hier der
Sitz der Regierung.
Seit 1972 steht hier die Aboriginal Tent Embassy Ein stiller Protest der
Aboriginal, welcher ...
leider von den Weissen
nicht beachtet wird.
Die Birnen vor der
Nationalgalerie.
Das Aboriginal
Memorial.
Australia War Museum ... erbaut 1941. Die Eingangshalle mit
Grab
Gedenktafel für die über
102'000 Gefallenen.
Täglich um 17:00 wird
den Opfern gedenkt.
Blick vom War Museum
zum Parliament House.








































Melbourne ... sei die lebenswerteste Stadt der Welt

Im Hintergrund die Skyline von Melbourne.
Die imposante Central Station. Gelungene Kunst am
Wolkenkratzer.


Alt und neu in perfekter
Harmonie.
Shopping in stilvoll
restauriertenDurchgängen.
 
Asiaten, auch hier eine
riesige Minderheit.
  Jeder hat seine eigene
Toilette.
Gut, dass die Melbourner kein Deutsch verstehen.

Die Olympiade ... bei 30 °
im Schatten.























Snowy Mountains

Panoramasicht über
die Snowy Mountains.
Hochsommer im bekannten Skigebiet. Keine Menschenseele
unterwegs ...

... und auch der
Parkplatz ist total leer.
Das ist gelungenes
Recycling.















The Great Ocean Road

Spannende Aussicht
auf die zerklüftete ...
... Küste im Süden von
Australien.
Bei Ebbe kann man zu den Bögen runter.

Hier standen einmal
die 12 Apostel ...

... heute sind es leider
nur noch 9














Begegnungen unterwegs

Der Kakadu ...
... majestätisch ... und sehr viele.

Künstlicher Blickfang. Ein echt blauer See.













Die gemütlichen Koalas

Achtung: Koalas ...
... diese hier... ... geniessen ...

... wirklich ... ... die Freiheit.













Überall sind Känguruhs

Freundlicher Überfall ...
... einer grossen ... ... Familie ...

.... der hüpfenden ... .... und lustigen Tiere.













Adelaide ... der Kulturschock nach dem Outback

Eines der vielen alten Universitätsgebäude.
Achtung: Schweine in
der City.
Ein Museum über die
Aboriginal ...

... mit ihrer sehr speziellen Kunst. Nostalgische Einkaufs-
hallen in der City.
Den Central Market
gibt es seit 1870.

Swiss ... der Name
wird für alles benützt.

Das war nicht die
höchste Temperatur.
Der Fluss muss hier
beatmet werden.

Klassische Brückenbau-
kunst.






















Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
08. Februar 2014
Adelaide, Australien
Sonne und extrem heiss
tagsüber 41 °, nachts 32 °











































Seit dem 24. Januar sind wir nun bereits in Australien unterwegs. Natürlich mit einem MOMObil ...
Ankunft war in Alice Springs, dann sofort Übernahme des Campervans und erster Schock wegen der extremen Hitze.
45 ° ... und dies war im Schatten gemessen. Die Klimaanlage im Camper lief auf hochtouren, aber leider nur mit
kläglichem Erfolg. Unter 32 ° konnten wir die Themperatur im Auto drinnen nicht drücken. Für mich war dies schon
recht warm, doch Yvonne hatte in diesem Backofen noch weit mehr zu leiden.

Da wir keinen 4x4 gemietet hatten, dürfen wir uns nur auf den geteerten Strassen fortbewegen.
Kings Canyon, Ayers Rock, zwischendurch ein kleiner Abstecher etwas Abseits, also für einmal das ganz "normale"
Touristenprogramm.

Nach zwei Wochen sind wir nun in Adelaide. Anstelle der hier angesagten durchschnittlichen Tagestemperatur von
ca. 32 ° werden wir mit 41 ° empfangen. Dies war für uns nun definitiv der Moment, wo längere Besuche in den verschiedensten, gut gekühlten, Museen und Einkaufszentren angesagt waren.



Coober Pedy, die selbsternannte Opalhauptstadt der Welt

Coober Pedy ... die
Opal-Welthauptstadt.
Der Eingang zur
unterirdischen Kirche.

Hier unten war es angenehm kühl.

Ein Regenbogen ohne Regen. Yvonne am legalen, aber
erfolglosen noodling.

Über 50% der Bevölker- ung lebt unter Tag ...
hier ein Wohnzimmer ...

... und dies ist ein einfaches Schlafzimmer.

Das Green ist aus
ölgetränktem Sand gemacht.

Wie wir Autos verkaufen,
werden hier Bohrgeräte
ausgeschrieben.
Ein typisches
Abschiedsbild von
Coober Pedy.























Unsere erste Panne ... bei weit über 40 ° ... mit Hilfe eines Truckfahrers gut gemeistert

Die endlose Weite in
Australien ...
... und dann explodiert
der Pneu unseres Vans.

Der erste Truckfahrer stoppt und hilft ...

... gemeinsam wird das
Rad gewechselt ...
... auf dem Teer hätte man Eier kochen können.














Die Kata Tjuta (the Olgas)

Warten auf die ersten
Sonnenstrahlen.

Wir sind aber nicht die
Einzigen.

Wo Wasser ist ... ist
die Natur grün.

Wanderung zwischen
den mächtigen Hügeln.
Ausblick von den Olgas
ins unendliche Nirgendwo.














Der imposannte Uluru (Ayers Rock) in der Abendsonne

Der Ayers Rock im Sonnenuntergang.

Dieses Foto mussten
wir einfach schiessen.

Wanderung um den grossen Felsen herum.

Einige imposante Felsformationen. Weitere imposante Felsformationen.














Ankunft in Alice Spring und schon weiter bis zum Kings Canyon

Ankunft in Alice Springs,
bei über 40 °.

Am ersten Morgen gibt
es gratis Pancakes

Wir müssen uns an neue Verkehrsschilder gewöhnen.

Der erste Ausflug führte
uns zum Simpsons Gap.

Wasser in der sonst aus-
getrockneten Landschaft.

Jeder Schatten wird
ausgenützt.

Unglaublich, dass hier Wasser stehen soll ...

Die massigen Wände
des Kings Canyon.

Ein kleines Wunder der Natur ...

Hier wurde unsere Wanderung gestoppt.





























































































































































































































































































Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
11. August 2013
Vatusogosogo, Qamea, Fiji
Sonne und Regen
tagsüber 29 °, nachts 23 °









Jede Woche findet ein Frauenarbeitstag statt. Das heisst, jede Frau ohne Kleinkind, muss ihre Arbeitskraft der Gemeinde zur Verfügung stellen. Da wir Segler, nach dem Sevusevu, ja nun bekanntlich auch ein Teil der Gemeinde waren, war es für Yvonne selbstverständlich, daran teilzunehmen. Mit dem anstrengenden Kokosraspeln hatte sie
so ihre liebe Mühe, doch beim Mattenflechten kam ihr handwerkliches Geschick voll zum Tragen. Sie war die kleine
Attraktion des Dorfes ... eine Palangi, die Mattenflechten kann, das gibt es doch nicht. Für Yvonne war es ein wundervoller Tag, inmitten der einheimischen Frauen, mit all ihrem Palaver und Gelächter.
Sie blühte richtig auf ….
Am letzten Tag konnten wir endlich auch die Einladung von Millie annehmen. Sie lebt mit ihrem Mann ein wenig ausserhalb des Dorfes und ist nur nach einer abenteuerlichen Bootsfahrt durch den Mangrovenwald erreichbar.
Voller Stolz zeigte sie uns ihr Haus und den Garten und lud uns zu einer Tasse Zitronenblättertee ein. Auch hier
erlebten wir ganz nahe die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Fijianer.














Eine handgeflochtene Matte ist sehr wertvoll.
Yvonne benötigte nur eine kurze Erklärung.

Zu Zweit wird an einer Matte geflochten.

Kräftige Frauen beim Kokosraspeln. In allen Häusern wird
noch mit Holz gekocht.
Dinghyfahrt durch den Mangrovenwald ... ... Endstation ist bei
Millie's Haus.
Der grosse Umschwung
ist gepflegt.
Ein kleiner Schwatz auf
der Veranda.
Das Ressort braucht eine
frische Dekoration.























Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
9. August 2013
Vatusogosogo, Qamea, Fiji
Sonne und Regen
tagsüber 29 °, nachts 23 °











Der Kirchgang am Sonntag ist das wöchentliche Highlight. Alle putzen sich fein raus. Die schönsten Kleider werden
vom Bügel genommen und so manches kleine Schmuckstück dient zur zusätzlichen Verschönerung.

Sitzbänke gibt es keine in der Kirche …. gesessen wird auf dem Boden. Für die Einheimischen kein Problem, aber
leider für uns Segler.
Nach dem Gottesdienst wurden die Anni Nad- und
MOMOcrew von Serana und Jack zu einem typisch fijianischem Mittagessen eingeladen. Natürlich leisteten auch wir einen kleinen kulinarischen Beitrag. Rita kochte eine feine Kürbissuppe und Yvonne zauberte einen Kokos-Kürbis-Cake aus dem Ofen.
Beides fand grossen Anklang und die Frauen fragten neugierig nach den Rezepten. Yvonne kreierte ihren Cake
extra nur aus lokalen Zutaten und brachte beim nächsten "Frauentag" dann auch das verlangte Rezept und
nochmals eine Kostprobe mit.














Die Methodistenkirche von Vatusogosogo ...
...ist ein grosser, luftiger und schlichter Raum

Die Altare sind liebevoll dekoriert.

Die ganze Gemeinde ist versammelt. Das "beste" Kleid wird nur
am Sonntag getragen
Ein kurzer Schwatz
nach dem Kirchgang.
Das Haus von Serana und Jack. Ein reiches Mahl für die ganze Familie. Nach dem Essen kommt die Siesta. Wunderschöne Aussicht
von der Wohnstube.























Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
6. August 2013
Vatusogosogo, Qamea, Fiji
leicht bewölkt
tagsüber 29 °, nachts 23 °









Auch hier besuchten wir natürlich wiederum die Schule und brachten unsere Schulbücher, Papier und Kugelschreiber.
Der Weg vom Boot zum Schulhaus, war voller Überraschungen. Giftige Schlangen und seit dem Hurrikan „Thomas“ leer stehende und auch sonst einige verlassene Häuser waren links und rechts des Weges. Zum Schmunzeln brachten uns aber die beiden WC-Schüsseln, welche als einziges noch von einem zerstörten Haus übrig geblieben sind … zum Glück musste Yvonne nicht wirklich auf die Toilette.
In der Schule wurden wir von Luk (Schulvorsteher und Lehrer) und seiner Frau Vilo empfangen. Vilo lud uns in die
2. Klasse ein und wir durften den Unterricht besuchen. Auf Englisch wurde ein Gedicht vorgetragen und ein Test
geschrieben. Die meisten der kleinen Knirpse tun sich noch sehr schwer mit dieser Fremdsprache ... aber sie ist auch hier natürlich das Tor zur grossen weiten Welt, oder doch mindesten eine kleine Chance auf einen Job.
Luk, Vilo und die Familie besuchten uns am nächsten Tag auf der
MOMO. Sie wollten unbedingt einmal eine Yacht von innen sehen. Sie interessierten sich sehr für unsere Lebensform und wir zeigten ihnen Fotos vom Bau der MOMO und natürlich aus der Schweiz.
Beim kleinen Imbiss griffen sie herzhaft zu und wunderten sich über die, für sie doch recht fremdartigen Geschmacksrichtungen, aus der
MOMO-Bordküche ... im Nu war alles aufgegessen und sogar die Kinder waren gar nicht "schnäderfräsig".


















Eine giftige Schlange.
Die öffentliche Toilette.

Yvonne muss mal

Kavawurzel stampfen. Anna mit ihrer Tochter.
Die 2. Klasse trägt uns
ein Gedicht vor.
Nicht alle haben ihren
Spass dabei.
Die Mädchen auf dem
Pausenplatz.
Die Jungs auf dem
Pausenplatz.
Luk und Vilo mit Familie
auf der SY MOMO.





















Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
4. August 2013
Vatusogosogo, Qamea, Fiji
sonnig
tagsüber 30 °, nachts 23 °










Nach einer erlebnisreichen Zeit in der Lau Gruppe, hiess es wieder einmal Abschied nehmen. Über Nacht segelten wirzur Naiviivi Bay auf der Insel Qamea.
Wie es hier auf Fiji so Brauch ist, besuchten wir, zusammen mit Rita und Ulli, am folgenden Tag den Chief im kleinen Dorf "Vatusogosogo" und machten unser Sevusevu.
Moses, der Chief, hiess uns willkommen, nahm dankend den Kavastrauss und zeigte grosses Interesse an unserem Zigeunerleben und wollte auch so einiges über unsere Heimatländer wissen.

Da wir nun auch zur Dorfgemeinde gehörten, durften wir am Nachmittag an einer kleinen Veranstaltung teilnehmen.
Im Dorf selber wurde noch hecktisch Gras geschnitten und aufgeräumt, denn man erwartete eine kleine Delegation
des 7-Stern Resorts von der Insel Laucala.
Der Besitzer dieser Insel ist Dietrich Mateschitz … seines Zeichen der Herrscher über Red Bull. Auf der einen Seite ist es ja schön, dass die Fijianer dort etwas Arbeit bekommen … aber leider zu einem sehr mickrigen Lohn.
Der Fijianer bekommt pro Monat nur ca. US $ 400.-- und für eine einzige Nacht im Doppelzimmer wird US $ 4‘200.-- verlangt … welch Verhältnisblödsinn, kann ich da nur noch sagen.

Das ganze Dorf präsentierte sich nun also fein herausgeputzt und alle stürzten sich in ihre Festgewänder. So ein offizieller Besuch kommt hier selten vor ... und da will man sich natürlich von der besten Seite zeigen.
Umgekehrt besuchen die Bewohner von Vatusogosogo dieses Schiggi-Miggi-Resort einmal pro Woche und unterhalten dort die Gäste bei einem "Fiji-Abend" mit Gesang und Tanz. Dies ist eine der wenigen Möglichkeiten für das Dorf,
etwas Geld zu verdienen und die Gemeinde spart nun eisern für ein neues Gemeinschaftshaus.





























Überblick übers Einhei-mische Kunstschaffen.
Die Kavazeremonie
wird vorbereitet.

Viele Fragen ... und
noch mehr Antworten.

Das Auspressen der Kavawurzel.
Kathryn, die Tätschmeisterin Wir sitzen auf der "Dorfseite". Die Fijianer haben kräftige Stimmen. Sogar die Kleinsten
spielen mit.
Immer ein offenes und
warmes Lächeln,





























Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
2. August 2013
Daloconi, Lau Group, Fiji
eichte Bewölkung
tagsüber 28 °, nachts 22 °









Die Menschen auf den kleinen Inseln ernähren sich, seit Menschengedenken, vorwiegend vom Fischfang und aus dem eigenen Garten.
Doch die Erträge, die die Männer nach einem langen Tag auf See nach Hause bringen, werden leider immer kleiner und so müssen die Ernährer nun nach Alternativen suchen.
Zum einen gibt es den Fisch aus der Dose, gekauft im kleinen Laden, oder sie halten eigene Nutztiere, wie Schweine, Ziegen und Hühner.
Einige der Tiere dürfen noch frei herumlaufen und haben ein glückliches Leben. Doch anderen ergeht es nicht so gut und diese müssen leider elendiglich dahin vegetieren. Trotz der hier wahrscheinlich schönsten Schweineaussicht der Welt, sind sie bestimmt keine „happy pigs“ in ihrem schrecklichen Käfig.
Die Bewohner von Daliconi waren den ganzen Tag mit verschiedenen Aufgaben beschäftigt. Hier ist die Arbeitsteilung noch klar und traditionell geregelt. Die Frau arbeitet im und ums Haus, der Mann geht auf die Plantage und aufs Wasser. Zeit ist Geld, kennt man hier zum Glück noch nicht.















Idyllisches Füttern des
Hausschweines
...

... das Mutterschwein
mit seinen Ferkeln ...

... diesen Hochstall kann
man noch akzeptieren ..

... diesen hier aber absolut nicht mehr ...

... unfassbare Zustände
für diese armen Tiere.

Hier wird die geraspelte Kokosnuss gepresst. Die frisch geschnittenen
Pandanusblätter ...
... werden auf dem Dorfplatz getrocknet. Der Dorfchef überblickt
seine Untertanen.
Die Gemeinde fährt zum Gottesdienst.

























Datum:
Aktueller Standort:
Aktuelles Wetter:
Temperatur:
31. Juli 2013
Daloconi, Lau Group, Fiji
Sonne und leichte Bewölkung
tagsüber 29 °, nachts 23 °








Wir geniessen unsere täglichen Spaziergänge im und um das kleine Dorf herum. Die Bewohner vermitteln
uns wirklich ein bisschen das Gefühl, ein klein wenig in das Dorfleben integriert zu sein.
Wir kennen einige mit Namen und tauschen Früchte gegen Zucker und Mehl. Sehr gefragt sind bei den
Männern alle Utensilien, welche sie irgendwie zum Fischen brauchen können.
Die Frauen der Dorfgemeinschaft haben ihr wöchentlich stattfindendes Mattenflechten im Gemeinschaftshaus.
Rita und Yvonne bekamen da eine Gratislektion im Flechten.
Da Yvonne, als ehemalige Werklehrerin, in dieser Art von Arbeit extrem geschickt ist, gab es doch einige staunende fijianische Augen. Nur mit der Geschwindigkeit konnte sie mit den Einheimischen nicht ganz mithalten.

Ein Besuch in der Schule durfte natürlich nicht fehlen. Viele Kugelschreiber, noch aus der Schweiz und eine
ganze Schachtel mit älteren Schulbüchern, welche wir von Neuseeland mitgenommen hatten, wurden vom
Lehrer dankend entgegengenommen.
Nachdem wir den Kindern auf einer zerknitterten Weltkarte zeigten, von wie weit her wir kommen, durften
sie uns Fragen stellen.
Zum Abschluss trugen sie uns ein paar Lieder vor. Noch unverdorbene Kinder, welche da aus voller Kehle
ihr Bestes gaben.




















Gemeinschaftsarbeit
und Kaffeeklatsch.

 Yvonne bekommt eine Lernstunde im Flechten. Die dritte Hand kommt zum Einsatz.

Auch wenn dieses Haus
etwas schäbig aussieht ...
 ... eine traumhafte Lage
und Aussicht hat es
Die Kokosnüsse werden von Hand geraffelt ... ... mit diesem alten Türscharnier. Die Schüler sind noch etwas scheu. Hier zeigen Yvonne und Rita von wo wir kommen.

Nun singen sie für uns
ein Lied.